Wichtige Inhalte der Promotionsordnung einfach erklärt

Die Promotionsordnung regelt alle studienrechtlichen und inhaltlichen Details des Doktoratsstudiums. Da sie ein juristischer Text ist, fällt das Lesen nicht leicht.

Anhand eines Beispiels erfährst du, welche Informationen in einer Promotionsordnung enthalten und für dein Doktoratsstudium wichtig sind.

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Tipps zu Herausforderungen beim Schreiben der Dissertation

Die Dissertation ist ähnlich wie vorherige Abschlussarbeiten aufgebaut. Allerdings hat sie einen größeren Umfang und muss zu neuen Forschungserkenntnissen führen.

Du musst wesentlich mehr Literatur verwenden und viele Daten sammeln und auswerten. Darüber gilt es in allen Phasen des Schreibprozesses den Überblick zu behalten.

Für jede Herausforderung beim Schreiben der Dissertation helfen dir Tipps zum erfolgreichen Abschluss jeder Phase.

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Die Dissertation veröffentlichen: So geht’s

In Deutschland und der Schweiz besteht eine Veröffentlichungspflicht der Dissertation, damit das Doktoratsstudium abgeschlossen werden kann und der Doktortitel geführt werden darf.

Bei der Wahl zur Veröffentlichung musst du dir die Frage stellen:

  • Möchte ich zukünftig in der Wissenschaft anerkannt und zitiert werden oder
  • möchte ich einfach rasch meinen Titel erlangen?
Wege zur Veröffentlichung
Anerkannter Wissenschaftler Dissertation in einem renommierten (Dissertations-)Verlag veröffentlichen
Als gedrucktes Buch wird deine Dissertation rezensiert und vom Verlag entsprechend beworben.
Open-Access-Veröffentlichung der Dissertation
Eine frei zugängliche Version deiner Dissertation wird am häufigsten zitiert.
Hybride Veröffentlichung der Dissertation
Eine Kombination der Dissertation als gedrucktes Buch und Online-Ressource ist die beste Wahl der Veröffentlichung.
Rascher Titel Online-Veröffentlichung der Dissertation auf dem Hochschulserver
Für viele Universitäten ist die Publikationspflicht erfüllt, wenn die Dissertation der Universitätsbibliothek in gedruckter Form und am Hochschulserver in elektronischer Form zur Verfügung steht. Diese Form ist die schnellste und einfachste Möglichkeit, deine Dissertation zu veröffentlichen.
Print-on-Demand und elektronische Veröffentlichung
Deine Dissertation wird nur dann gedruckt, wenn sie verkauft oder benötigt wird. Auch kann sie als E-Book herausgegeben werden. Du sparst dir dadurch Kosten und Zeit.

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Was dich bei der Disputation erwartet

Die Disputation ist eine mündliche Prüfung am Ende des Doktoratsstudiums, bei der du deine Dissertation präsentierst und verteidigst.

Ihr Ziel ist der Nachweis über deine Fähigkeit, wissenschaftliche Probleme erörtern zu können.

Je nach Promotionsordnung umfasst die Disputation auch eine zusätzliche Prüfung über das Fachgebiet deiner Dissertation.

Bei der Disputation sind dein Doktorvater bzw. deine Doktormutter sowie der Zweitgutachter deiner Dissertation anwesend. Außerdem wird der rechtmäßige Ablauf von einem Vorsitzenden des Promotionsausschusses begleitet und protokolliert.

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Zeitplan für die Dissertation in 6 Phasen mit Excel-Vorlage

Der Zeitplan für die Dissertation hilft dir stets, den Überblick über dein Forschungsvorhaben zu behalten.

Bevor du den Zeitplan erstellst, solltest du dir diese wichtigen Fragen stellen:

  • Wie viel Zeit hast du für die Dissertation?
  • Bist du neben dem Schreiben der Dissertation berufstätig?
  • Arbeitest du an der Universität und musst dort auch unterrichten?
  • Kannst du die Dissertation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms schreiben?

Wenn du berufstätig bist oder an der Universität unterrichten musst, wirst du weniger Zeit für die Dissertation haben als in einem strukturierten Promotionsprogramm, in dem deine Stelle bezahlt ist.

Beachte
Unser Beispiel ist ein Zeitplan für eine Dissertation, die als Monographie verfasst wird. Bei einer kumulativen Dissertation wird sich dein Zeitplan unterscheiden.

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Doktorvater und Doktormutter deiner Dissertation

Ein Doktorvater oder eine Doktormutter übernimmt die Betreuung und die Begutachtung deiner Dissertation.

Die Begriffe lassen auf eine familiäre, also eine enge Beziehung zwischen Promovierenden und Betreuenden schließen.

Tatsächlich hat der Doktorvater großen Einfluss auf den Verlauf deiner Dissertation. Daher ist eine gute Kommunikation zwischen euch von Beginn an wichtig.

Mittlerweile regeln Universitäten jedoch die Aufgaben und das Ausmaß der Betreuung in Betreuungsvereinbarungen, an die sich Doktoranden und Betreuende halten müssen.

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Der Weg zum Doktor führt über die Promotion

Unter Promotion versteht man die Verleihung des akademischen Grades eines Doktors oder einer Doktorin nach Abschluss eines Doktoratsstudiums.

Das Wort Promotion kommt vom lateinischen Wort promotio und bedeutet Beförderung.

Wenn du promovierst, erlangst du somit die Doktorwürde. Daher wird von Promotion auch oft im Zusammenhang mit dem gesamten Doktoratsstudium gesprochen.

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