Plagiat zu begehen ist Betrug und somit strafbar. Begehst du in deiner Bachlor- oder Masterarbeit Plagiat, so gefährdest du deinen Abschluss und riskierst sogar, von der Uni bzw. Fachhochschule verwiesen zu werden. Du solltest also unbedingt wissen, was Plagiat ist und wie du es verhindern kannst.

Definition von Plagiat

Es ist Plagiat, wenn du – gewollt oder ungewollt – die Arbeit anderer als deine eigene ausgibst. Plagiat ist also Diebstahl intellektuellen Eigentums von anderen. Zahlreiche Universitäten und Fachhochschulen bieten jeweils eine eigene Definition von Plagiat. Nachfolgend eine kurze (unvollständige) Übersicht.

Humboldt Universität Berlin

Die Humboldt Universität zu Berlin beschreibt Plagiat als: „die unbefugte Übernahme oder sonstige Verwendung von Passagen ohne angemessenen Nachweis der Urheberschaft“
Quelle: Definition Plagiat Universität Berlin.

Noch genauer umschreibt es das Institut für Kunstgeschichte der Humboldt Universität: „Ein Plagiat ist eine Arbeit, die die Ideen und Worte anderer als eigene ausgibt. Es ist dabei unerheblich, ob die Übernahme nur wenige Worte oder ganze Seiten umfasst oder aus einem Buch, einer Zeitschrift, Zeitung, dem Internet oder anderen Veröffentlichungen stammt. Entscheidend ist lediglich, ob die Quelle angegeben ist oder nicht. Wenn sie nicht angegeben ist, dann spricht man von einem Plagiat. Plagiate sind Täuschungsversuche und können nicht als Leistung anerkannt werden.“
Quelle: Definition Plagiat Institut für Kunstgeschichte der Humboldt Universität, S 19.

Universität Duisburg-Essen

„Ein Plagiat stellt im wissenschaftlichen Kontext als ‚unbefugte Verwertung unter Anmaßung der Autorschaft‘ (§ 8 der Grundsätze für die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der UDE) eine Verletzung geistigen Eigentums dar.“
Quelle: Definition Plagiat Universität Duisburg-Essen.

Universität Hannover

„Ein Plagiat ist die widerrechtliche Übernahme und Verbreitung von fremden Texten jeglicher Art und Form ohne Kenntlichmachung der Quelle.“
Quelle: Definition Plagiat Universität Hannover.

Was fällt unter Plagiat?

Unter Plagiat fällt nicht nur das einfache „Kopieren und Einfügen“ vom Werk anderer. Auch das Übersetzen sowie das Umformulieren von Texten durch Verwendung von Synonymen zählen als Plagiat, ebenso wie das Wiedergeben einer bestehenden Theorie in eigenen Worten ohne Angabe der Quelle.

Vermeiden von (ungewolltem) Plagiat

Es ist wichtig, direkt von Anfang an sorgfältig und strukturiert zu arbeiten. Schreibe jede Quelle, die du verwendest, sofort auf und achte darauf, dass du sie korrekt zitierst bzw. paraphrasierst und dabei eine korrekte Quellenangabe erstellst. Erst dann ist es relativ einfach, Plagiat zu vermeiden.

Plagiatfinder

Immer mehr Universitäten und Fachhochschulen verwenden Plagiatfinder, um Plagiate aufzuspüren. In dem Moment, wenn du eine digitale Version deiner Bachelorarbeit bzw. Masterarbeit abgibst, wird deine Arbeit automatisch auf Originalität überprüft.

Einer der am häufigsten verwendeten Plagiatfinder ist Turnitin (Ephorus ist ein Teil von Turnitin). Ephorus prüft deine Bacheloarbeit oder Masterarbeit auf Originalität, indem es den Inhalt mit anderen Bachelor- und Masterarbeiten, wissenschaftlichen Texten und weiteren Internetquellen vergleicht.

Es ist mehr als nur ärgerlich, wenn bestraft wird, weil man ungewollt Plagiat begangen hat. Wir von Scribbr arbeiten mit Ephorus zusammen, sodass du deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit selbst auf Originalität prüfen kannst, bevor du sie an deiner Universität oder Fachhochschule einreichst.

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