Tipps gegen Prüfungsangst im Studium

Das Herz rast, du zitterst oder schwitzt. Prüfungsangst im Studium kommt häufig vor und ist normal. Dennoch kann sie dich während einer Prüfung beeinträchtigen und schlimmstenfalls zu einem Blackout führen.

Um Prüfungsangst zu überwinden, muss man verstehen, woher sie kommt.

Prüfungsangst verstehen

Um deine eigene Prüfungsangst verstehen zu können, beantworte dir selbst folgende Fragen:

  • Wovor habe ich bei einer Prüfung eigentlich Angst?
  • Was passiert, wenn ich die Prüfung nicht bestehe?

Es kann sein, dass du Angst vor dem Versagen hast oder enttäuscht bist, falls du nicht bestehst.

Somit entsteht Prüfungsangst im Kopf und wird durch negative Gedanken und Gefühle verstärkt.

So überwindest du deine Prüfungsangst

Sobald irrationale Gedanken aufkommen, formuliere sie positiv um.

Beispiele: Positive Umformulierung
  • Ich schaffe die Prüfung sicher nicht.
  • Ich schaffe die Prüfung, weil ich mich gut vorbereitet habe.
  • Ich werde durchfallen.
  • Sollte ich durchfallen, kann ich die Prüfung wiederholen.

Rufe dir gut verlaufene Prüfungen immer wieder in Erinnerung.

Beispiele: Trainiere dein Selbstvertrauen
  • Was hat dir geholfen, um die Prüfung zu bestehen?
  • Was war alles positiv bei der Prüfung?

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Gute Vorbereitung und Lernstruktur schaffen

Die beste Strategie gegen Prüfungsangst ist eine gute Vorbereitung auf die Prüfung. Dazu gehört auch, eine gute Lernstruktur zu schaffen.

Das kannst du konkret tun:

  • Sammle deine Lernunterlagen und teile den Lernstoff in mehrere Abschnitte ein.
  • Mach dir einen Plan, was du wann lernen möchtest.
  • Belohne dich, sobald du einen Lernabschnitt erfolgreich geschafft hast. Dadurch machst du dir deine Teilerfolge bewusst und steigerst dein Erfolgsgefühl.
  • Plane genug Pausen ein.
  • Plane Puffer ein, damit du nicht in Stress kommst, wenn dich Ereignisse beim Lernen hindern.
  • Du kannst eine Lerngruppe bilden und somit Zeit sparen, indem ihr euch in der Gruppe die Bearbeitung des Lernstoffs aufteilt.
  • Mache dich mit effektiven Lernmethoden vertraut und wende sie an.

Entspannungstechniken lernen und anwenden

Entspannungstechniken lernst du vor der Prüfung und wendest sie bei Bedarf während der Prüfung an.

Folgende Techniken sind leicht erlernbar und können bei Prüfungsangst oder einem Blackout helfen:

  • Atemübung
    Konzentriere dich bewusst auf deinen Atem, indem du langsam ein- und ausatmest. Am besten zählst du bei den Atemzügen mit.
  • 3-2-1
    Sobald du bei der Prüfung negative Gedanken hast, versuche sie mit der 3-2-1-Methode zu stoppen: Denke laut ‚drei – zwei – eins‘ und fokussiere dich dadurch wieder auf die Prüfung selbst.
  • Muskeln anspannen
    Kommt Panik oder die Gefahr eines Blackouts auf, dann konzentriere dich auf deinen Körper, indem du gezielt Muskelgruppen anspannst und wieder loslässt. Durch die Konzentration auf den Körper wird die Psyche entlastet.

Ausgleich zu Prüfungsstress finden

Prüfungsängste lassen sich auch mithilfe von Sport, Musik und Freizeitaktivitäten abbauen.

  • Sport fördert die Durchblutung und baut Stress ab.
  • Bist du keine Sportskanone, dann ist auch ein längerer Spaziergang hilfreich.
  • Mit Musik findest du Ausgleich zum Prüfungsstress.
  • Soziale Kontakte helfen dir, dich von der Prüfungsangst abzulenken.

Alles, was dich auf andere Gedanken bringt, kann hilfreich sein. Schaffe dir Phasen, in denen du nicht an die Prüfung denkst. Sobald Ängste aufkommen, denke daran, was du bis jetzt durch bisherige Prüfungen alles erreicht hast.

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Priska Flandorfer

Priska arbeitet im Bereich Content Writing. Sie ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und hilft gerne anderen Studierenden beim Bestehen ihrer Abschlussarbeiten.

1 Kommentar

Priska Flandorfer
Priska Flandorfer (Scribbr-Team)
5. Februar 2019 um 17:43

Danke fürs Lesen! Ich hoffe dieser Artikel hat dir weitergeholfen. Hast du noch eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und ich werde mich so schnell wie möglich bei dir zurückmelden.

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